Ins nächste Jahrzehnt gelaufen - 2010 und meine Wünsche

Veröffentlicht auf von zeh kah

Heute, bei meinem letzten Lauf im Jahr 2009 durch den Wald und den Ort in dem ich lebe, hat es geschneit. Es war kalt, doch wieder einnmal spürte ich, wie gut es mir tut ab und an den Kopf freizupusten und den Körper deutlich zu spüren. Ich laufe viel zu selten, obwohl ich mich jedesmal danach jung, frisch, wohl und ausgeglichen fühle. Doch heute war es ein Lauf wie ich ihn noch nie hatte. Es war kalt, wie schon gesagt und es hat geschneit. Die Landschaft lag eingehüllt in einem weißen Kleid und auch ich wurde bei jedem Meter mehr und mehr eingeschneit. Doch es hat mir nichts ausgemacht. Ganz im Gegenteil, es setzte wieder einmal die angenehme Freiheit in meinem Kopf ein, die ich im Alltag manchmal vermisse und ich spürte, sah und roch was ich mir für das nächstes Jahr wünsche:

Für das nächste Jahr wünsche ich mir die Fähigkeit, auch bei schlechter Sicht die entgegenkommenden Hindernisse des Lebens, frühzeitig zu sichten und sie mit Leichtigkeit zu meistern. So wie beim laufen. Anschließend möchte ich sie liebevoll als Teil meines Lebens betrachten.

Ich wünsche mir eine Klarheit in meinen Entscheidungen, so klar wie die Luft die ich heute eingkarte1eatmet habe. Klar und rein und mir ein Gefühl gebend, dass es richtig und gut ist was ich atme und was ich entscheide.

Ich wünsche mir eine Leichtigkeit in meinem Leben wie ich sie beim laufen spüre, irgendwann schaltet der Kopf ab und der Körper arbeitet von alleine. Warum soll dies nicht auch im alltäglichen Leben möglich sein? Warum nicht mit Leichtigkeit durchs Leben laufen ohne viele Probleme zu sehen bzw. sie EINFACH meistern?

Ich wünsche mir mehr Reinheit, Reinheit im Sinne von Ehrlichkeit. So weiß und sauber wie heute die Landschaft eingehüllt lag, so unschuldig wirkte sie auch auf mich. Diese Reinheit oder auch Unschuldigkeit hat mich berührt und fasziniert. Wie in Watte gepackt hat der Schnee einfach alles unter sich bedeckt und abgeschirmt. Er hat sich beschützend über die Landschaft gelegt ...

Auch diese Geborgenheit darunter wünsche ich mir für das nächste Jahr. Sich geborgen fühlen wie die Pflanzenm, die vom Schnee bedeckt werden und so, gut in den nächsten Frühling kommen.

Ich möchte versuchen, im nächsten Jahr öfter zu laufen und dadurch auch öfter bei mir zu sein. Denn wenn mir dies gelingt, werde ich auch einen Weg finden, um den vielen Wünschen noch ein wenig näher zu kommen...


Euch allen ein gutes und schönes 2010



grafik: www.wordle.net

Veröffentlicht in die sinne

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