November-Blues

Veröffentlicht auf von M.


Kaum hat er angefangen, dieser Monat mit seinen Totengedenktagen, schon zeigt er sich in bester Trübsinnsstimmung. Grau ist alles, selbst die Bäume mit ihren letzten Resten Herbstlaub verblassen in Nebel und Sonnenlichtmangel.

Der Bäcker, der heute Ladendienst hat, wünscht mir schon um viertel vor vier an Nachmittag einen schönen Abend, mein Körper signalisiert seit Tagen „ich werde´ jetzt krank“ und dazu pflegt meine Seele den Blues und  kramt alle Ungemach der letzten Zeit hervor.

Was also tun?

Ausgiebige sportliche Aktivität und eine Dosis Schokolade damit die Endorphine die Oberhand bekommen oder der heranziehende Erkältung und dem Blues im Bett nachgeben? Die Lieblingsmusik aus dem Sommer auflegen und alle Lampen in der Wohnung anschalten oder sich der trüben Stimmung hingeben und hoffen, dass es morgen wieder besser ist?

So ein November-Blues kann ja ganz woltuend sein, nach all der Aktivität des Sommers, einen Gang zurückschalten und Innenschau halten. Aber muß das einher gehen mit Erkältungssymptomen und diesem Grau-in-Grau-Anblick da draußen?

Für heute ist es genug: ich habe u.a.zwei Stunden Sport getrieben, etwas Schokolade gegessen, schon zwei Asperin genommen, Sommermusik gehört, alle Lampen eingeschaltet, positive Gedanken gedacht, diesen Text geschrieben ....

Nun werde ich mich der Erkältung und dem Blues mit Freuden hingeben, mir eine Wärmflasche machen, in mein Bett gehen und mit einem Krimi, der im dunklen schwedischen Winter spielt, beginnen ....

Morgen ist es tagsüber wieder hell und ich werde der Erkältung– und dem Blues - den Garaus gemacht haben.

In diesem Sinne, alles Gute für alle, denen es ähnlich geht.

Veröffentlicht in tätigkeitsbericht

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post