Versöhnung mit einen „gebrauchten“ Tag

Veröffentlicht auf von M.

 

„gebrauchte“ Tage, das sind so ausgenudelte Tage, solche die mit zu wenig Schlaf beginnen, an denen vieles schief, nicht zufriedenstellend oder gar nicht läuft; Tage an denen sich die Gedanken an einem Thema aufhängen und nicht zu Ruhe kommen, an denen man sich am Liebsten nur noch in die Ecke setzen und auf das Ende dieses Zeitabschnittes warten möchte ...

Heute hatte ich mal wieder so einen gebrauchten Tag erwischt.
Ich will gar nicht drüber schreiben, was alles passiert ist ...

Und dann bin ich abends um sieben im Dunkeln am Fluss langgefahren. Die Brille hatte ich schon beim Sport ab- und dann nicht wieder aufgesetzt. Es war plötzlich still um mich herum und als ich das wahrnahm, wurde es auch in mir still. Ich begegnete keinem Menschen, fuhr so vor mich hin, spürte den wunderbar weichen und feinen Nieselregen auf meinem Gesicht. Die Gedanken waren plötzlich zu Ende gedacht, Ruhe breitete sich - vom Kopf beginnend - in mir aus. Und mitten in diesem wunder-vollen Regen war ich unerwartet und überraschend mit diesem Tag versöhnt.

Veröffentlicht in tätigkeitsbericht

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