Frühühling

Veröffentlicht auf von M.

Morgens, wenn ich mich so um viertel vor sieben auf das Rad setze und zur Arbeit fahre, ist jetzt schon ein Hauch Frühling zu spüren. Es ist noch sehr kalt, aber die Enten auf dem Fluss werden langsam wach und schütteln - verhalten noch - ihr Gefieder auf, die Amseln markieren in bekannter Manier ihr Revier, Meisen proben ihren Gesang und am Horizont beginnt der Himmel zu glühen. Frühling scheint alles um mich herum zu ersehen und ich kann mich dem nicht entziehen. Seit ein paar Tagen fahre ich wieder auch morgens an meinem „Hausfluss“ entlang, vorbei die Angst vor überfrorener Nässe.

Mittags stecke ich in der Pause das Gesicht der Frühlingssonne entgegen, ich mag kaum die Pause beenden.

Nachmittags ist es auf dem Nachhauseweg noch hell. Und zuhause angekommen, scheint der Tag noch lange zu währen. (Ach, die Fenster könnten mal wieder geputzt werden... aber noch ist es ja noch nicht richtig Frühling ...).

Ich brauche noch Handschuhe auf dem Fahrrad und es schneit auch hin und wieder ein wenig, aber das sehe ich eher als Abschiedsgruß.

Ich sehe den Frühling herbei und heute Nacht habe ich von blühenden Perlhyatzinten geträumt. Bald, bitte, bald ist es soweit.

Veröffentlicht in die sinne

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