Nochmals Phelps und Cannabis ... und Alkohol

Veröffentlicht auf von zeh kah

Im aktuellen Newsletter der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) las ich heute folgenden Artikel

Vorbild-Doping
Olympiasieger Michael Phelps hat unlängst Cannabis-Konsum eingeräumt. Als Ergebnis dieser sog. „Wasserpfeifen-Affäre“ sperrte der US-Schwimmverband den 14-fachen Olympiasieger für drei Monate. Auch der Lebensmittelkonzern Kellog entschied, seinen Werbevertrag mit Phelps nicht mehr zu verlängern. Mit Omega und Speedo hingegen haben zwei weitere Sponsoren wie auch der Weltschwimmverband FINA und das IOC ausdrücklich versichert, sich nicht von Phelps zu distanzieren. Bereits vor etlichen Jahren hatte Jan Ulrich ähnliche Konsequenzen erfahren, nachdem ihm Cannabis-Konsum nachgewiesen worden war. In beiden Fällen verstieg sich niemand zu der Behauptung, Cannabis-Konsum könnte zur sportlichen Leistungssteigerung führen. Hingegen wird festgestellt, dass der Konsum illegaler Rauschmittel der Vorbildfunktion von Leistungssportlern widerspräche Unabhängig von der juristischen Frage, ob Anti-Doping-Gesetze tatsächlich auch Vorbild-Gesetze sind, ist vor diesem Hintergrund zu überprüfen, ob nicht zumindest der Einsatz von Leistungssportlern für Alkoholwerbung auch den Doping-Regeln unterliegen sollte.



Ab sofort also am besten auch keine Alkoholwerbung mehr an und mit Leistungssportlern bitte.

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