Lautmalerei

Veröffentlicht auf von M.

In den letzten Tagen geht mir das Wort „Lautmalerei“ immer mal wieder im Kopf herum.

Gestern zum Beispiel ging einiges an Kleinigkeiten schief und ich ertappte mich dabei, dass ich laut „goah“ (oder so ähnlich) von mir gab. Es war ein überaus passendes Geräusch.

Na, und eine fette Erkältung habe ich auch nach ein paar Tagen „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ auch noch nicht richtig auskuriert. So begleiten also eine verstopfte Nase und Hustenanfälle meine verbalen Äußerungen. Wenn das keine Lautmalerei ist.

Dazu fällt mir ebenso ein, dass ich jetzt, wo die Balkonsaison zu Ende ist, wieder viel Musik höre – stimmungsvolle Lautmalerei an sich -  und meine Versuche, trotz unverständlichem Text, mitzusingen, rangieren sicher auch unter Lautmalerei.

Seufzen, in allen Facetten, so ein wunderbares Stimmungsbarometer, ist mir fast die liebste Lautmalerei ....

Ich werde meine Lautmalerei, wenn ich für mich allein bin, kultivieren. Denn so kann ich einem Gefühl Ausdruck verleihen, für das ich vielleicht gerade nicht sie richtigen Worte habe oder für das ich keinen Adressaten habe oder benötige.

Veröffentlicht in die sinne

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