die heutigen Nachrichten

Veröffentlicht auf von M.

Die heutige Sendung der Tagesschau war bunt und so düster zugleich. Auf unterschiedliche Weise haben mich heute gleich drei Beiträge "berührt", sich in meinem Kopf festgesetzt.

Beim ersten Beitrag, den ich für kommentierenswert hielt, ging es um die politischen Bündnisse auf Länderebene und die Reaktionen aus Berlin dazu. Nur so viel an Kommentar nun an dieser Stelle: schön, dass die potische (Bündnis-) Landschaft jetzt bunter wird. Experimente im Saarland (mutige Zünglein an der Waage, die Grünen) und in Brandenburg (Berlin macht es ja vor) gestalten Politk bestimmt spannender.

Beim zweiten Beitrag ging es um den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Eigentlich ist das so ein Gebiet, in das ich bisher nicht wirklich tiefer eingedrungen bin. Nun heute also die Mitteilung, dass die eine Hälfte des Nobelpreises an eine Frau geht. Eine Frau, die eine für mich ganz wesentliche Zukunfstfrage in Zeiten des (finanziell motiviertem)  Strebens nach totaler Globalisierung, so schön wieder auf den Punkt und in den lokalen Bezug bringt.
"Die Wissenschaftlerin geht dabei der Frage nach, wie öffentliche Güter - etwa Weideland oder Fischgründe - durch Nutzergemeinschaften verwaltet werden können. Dabei widerlegte sie die gängige Theorie, wonach Gemeinschaftseigentum von den Nutzern ausgebeutet wird und deswegen entweder reguliert oder privatisiert werden sollte. "Ostroms Arbeit lehrt uns Neues über die tiefen Zusammenhänge, die die Kooperation in der Gesellschaft am Leben erhalten", erklärte das Nobel-Komitee. Ostrom unterrichtet derzeit Politikwissenschaft an der Universität von Indiana in Bloomington." (von der Tagesschauseite geklaut)

Der dritte Beitrag heute in den Nachrichten, an dem ich noch "kaue", hat auch wieder etwas auf den Punkt und in die Hauptsendezeit gebracht, das die meisten politisch und wirtschaftwissenschaftlich Interessierten schon lange wissen: unsere "offizielle" Entwicklungspolitik taugt nichts. Am Beispiel von Burkina Faso wird deutlich gemacht, dass Exporte von Hilfsgütern die Wirtschaft eines Landes erst richtig in die Pleite treibt und nur für die Lobbyisten der Geberländer nachhaltig ist. (zum Selberschauen: Tagesschau )

Und nach diesen Nachrichten ist der Spagat des eigenen kleinen Lebens - zwischen der Suche nach der Portion Glück und dem Wissen, was in der Welt geschieht - eigentlich kaum zu schaffen.







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