online - oder auch nicht

Veröffentlicht auf von M.


Freitag Abend, 24 Uhr und ich bin mal wieder ziemlich geschafft von der Woche.
Doch so langsam verflüchtigen sich die Gedanken an die Arbeit.
Einer Art erschöpfter Unruhe am Anfang des Abends, ist einer instabilen schöpferischen Ruhe gewichen.
Jetzt brauche ich noch nicht ins Bett gehen, kein Wecker klingelt um sechs. Ich habe Zeit. Und die würde ich gern nutzen.
Ich will ein paar E-Mails an Menschen, die mir wichtig sind, schreiben. Briefe, für die ich Zeit und Muße benötige.
Und nun das! Mein Provider führt vonn 22:00 bis 10:00 Uhr morgen Wartungsarbeiten durch. Ich kann keine Mails abrufen, keine senden.
Das hatte ich heute doch schon mal! Bei der Arbeit wurden wir heute ab 13 Uhr vom Server getrennt. Es wurde vorher angekündigt, dass ab Mittag kein Programm mehr läuft.  Doch hätte ich gern noch ein, zwei Stunden länger gearbeitet, um die letzten zwei Tage vor meinem Urlaub keine Überstunden mehr machen zu müssen.
Schon komisch, wie sehr ich mich in den letzten, sagen wir mal fünf, Jahren daran gewöhnt habe, Internet gestützte Programme zu nutzen, bei der Arbeit permanent und zuhause zu jeder beliebigen Zeit E-Mails zu bekommen und zu schreiben.
Ich habe jetzt drei Optionen. Ich greife zu Stift und Papier und schreibe mal wieder richtige Briefe oder ich nutze word als Entwurfsplattform und sende eben erst morgen oder ich lasse es heute ganz mit dem Briefe schreiben.
Vielleicht will "die Welt" heute Abend draußen bleiben. ..........
...... Und vielleicht will sie auch von mir gerade nichts erfahren.






(ich werde dies jetzt trotzdem hier veröffentlichen, denn ich bin trotzig)

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